Gemüsegarten

Rote Beete werden auch Rote Rüben genannt. Der Saft der Roten Rübe war schon  in früheren Zeiten eine blutbildende Heilpflanze. Rote Beete enthält Eisen, Folsäure,  A, C und B-Vitamine.

Ab August beginnt die Ernte. Ich nehme immer die größten Knollen und lasse die anderen noch weiter wachsen.

Nachdem ich die Knollen vorsichtig  aus der Erde gezogen habe, drehe ich ebenfalls vorsichtig die Blätter mitsamt Stiel ab. Die Knollen dürfen nicht verletzt werden, da sie sonst ausbluten und nicht mehr so gut schmecken. Danach wasche ich sie gründlich ab.

Anschließend gebe ich sie in einen Topf mit Wasser und koche sie je nach Größe  ca. 45  – 60 Minuten. Rote Beete brauchen sehr lange, bis sie gar sind. Sehr große Knollen brauchen bis zu 1 1/2 Std.

Bevor ich die gekochten Roten Rüben anfasse, reibe ich meine Hände kräftig mit Zitronensaft oder Salatöl  ein, damit sie nicht so sehr rot werden. Man kann auch Einweghandschuhe überziehen.

Ich seie das Wasser ab und schrecke die Rüben mit kaltem Wasser ab. Nachdem sie erkaltet sind, kann ich die Wurzel und den Stielansatz abschneiden und die Haut leicht abziehen.

 

Anschließend schneide  ich die Knollen mit dem Gurkenhobel in Scheiben. Portionsweise fülle ich sie in Gefrierbeutel und gefriere alles ein. Davon mache ich gerne Rote Rüben Salat.

Man kann auch ganze Knollen eingefrieren oder gekocht und geschnitten (in Stiften oder Würfeln)  einwecken.

Dazu benötigst du Einmach- oder Schraubgläser. Diese werden mit den gekochten und geschnittenen Roten Rüben gefüllt und mit Wasser bis ca. 2 cm unterm Glasrand aufgefüllt. Dann werden sie zugeschraubt und auf ein Backblech in die Backröhre gestellt. Auf das Backblech ca. 2 cm hoch Wasser gießen. Das Wasser verhindert das Platzen der Gläser während des Einkochens.

Bei meinem Herd gehe ich wie folgt vor: Das Blech kommt auf die zweite Schiene von unten. Die Temperatur wird auf ca. 80° (Ober-Unterhitze) eingestellt. Nach 25-30 Minuten schalte ich den Herd aus und lasse sie in der Röhre erkalten.

Wer weder eingefrieren noch einkochen will, kann die Roten Beete im Beet stehen lassen. Sie vertragen bis zu -5°. Wenn es allerdings noch kälter wird, müssen die Pflanzen mit einem Vlies vor dem Frost geschützt werden.

 

Man kann sie auch aus der Erde nehmen, grob die Erde abklopfen und in einem Eimer, einer Wanne oder Kiste an einem kühlen und frostfreien Ort wie Keller oder Garage einlagern.

 

Gemüse, das sich im Kübel lohnt

Diese Arten liefern zuverlässig reiche Ernte:

Salat: Topfgärtner lieben Pflücksalate. Ab März alle 2-3 Wochen in flache Schalen oder Kästen gesät, sind sie wenige Wochen später erntereif. Bewährt hat sich auf warm-sonnigen Terrassen der italienische Misticanza-Mix oder Rukola. Asia-Salate wachsen in geschützten Lagen rund ums Jahr. Weil sie während langer Frühsommertage schnell blühen, erntet man sie am besten schon im Baby-Alter. Von Mitte Juli bis April kann Feldsalat gesät und im Winter laufend geerntet werden. 

Wurzelgemüse: Radieschen zählen zu den Balkon-Klassikern. Man sät sie direkt in Kästen, sie wachsen schnell und unkompliziert. Etwas anspruchsvoller sind Möhren und Pastinaken. Sie brauchen lange und bestehen auf gleichmäßig feuchter, lockerer Erde. Staunässe bekommt ihnen gar nicht. Außerdem wünschen sie sich ein Gefäß, in dem sie 40 cm Platz nach unten haben. Rote Bete ernten Balkongärnter meist schon im Baby-Alter als Salatblätter oder als Mini-Knollen in Radieschen-Größe. 

Tomaten/Paprika: Stabtomaten gedeihen gut im Topf, vorausgesetzt er fasst mindestens 20 Liter Erde, besser 40 Liter. Hängende Balkon-Sorten lassen auch in kleineren Gefäßen reichlich Früchte reifen. Paprikapflanzen setzen selbst in Gefäßen mit nur 15-20 Liter Volumen viele Früchte an. Tomaten und Paprika wünschen sich warme, geschützte Plätze, an denen sie Sonne tanken können. Beide zieht man am besten ab März im Haus vor und pflanzt sie Mitte Mai in ihren Freilandkübel.

Erbsen: Vor allem Zuckererbsen eignen sich bestens für den Topfgarten. Anfang April 5 cm tief in 30 cm hohe Gefäße gesät, liefern sie im Frühsommer knackige Hülsen für den Salat oder Asia-Gerichte. Als Rankgerüst haben sich zu Gittern gesteckte Äste bewährt - sie lassen sich nach der Ernte samt dem Erbsengrün auf dem Kompost entsorgen.

Bohnen: Busch-, Stangen- und Feuerbohnen - alle gedeihen gut im Kübel. Vorausgesetzt, die Erde darin bleibt gleichmäßig feucht. Weil Bohnen keine Kälte vertragen, kommen die Samen besser erst ab Mitte Mai in die Erde, auf geschützten, warmen Balkonen/Terrassen frühestens Ende April. Feuerbohnen sind Fremdbefruchter und brauchen eine zweite Sorte in der Nachbarschaft, um Hülsen anzusetzen. 

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