Juli

 

Bei Kontroll-Spaziergängen sollten Sie Schädlinge wie Läuse, Raupen und Schnecken absammeln. So beugen Sie einem größeren Befall vor.

In den trockenen Sommermonaten ist eine ausgewogene Wässerung nötig. Verwenden Sie wenn möglich Regenwasser oder abgestandenes Gießwasser.

Immer wieder ein herrliches Sommer-Blühschauspiel bieten die Phloxe. In allen Farben duften und leuchten sie wochenlang. Ein Phloxstrauß erfüllt Ihr Wohnzimmer mit süßem Duft. Sie können die Phloxblüte verlängern, wenn Sie die abgeblühte Dolde oberhalb des letzten Blattpaares am Stängel abschneiden. Aus den Blattachseln treiben neue Blütenstände aus.

Schneiden Sie verblühten Rittersporn bis auf eine Handbreite über dem Boden zurück. Düngen Sie gut und achten Sie auf Schnecken, die ganz wild auf die jungen Austriebe sind.

Die Sommerblumen befinden sich nun in voller Blüte. Damit das Blühen bis in den Herbst hinein anhält, alle zwei bis vier Wochen düngen. Das trifft vor allem auch auf die reichblühenden Arten wie Fleißiges Lieschen, Begonien, Salvien, Astern, Zinnien oder Löwenmaul zu.

Zweijährige Sommerblumen:  Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen, Maßliebchen, Stockrose, Goldlack, Bartnelken, Fingerhut, Nacht- und Königskerzen.
Halten Sie nach der Aussaat die Beete gleichmäßig feucht.Pikieren Sie die schönsten Pflänzchen der 
Stauden, die sich selbst ausgesät haben: Christrosen, Glockenblumen, Lungenkraut und viele mehr zählen zu den Sellbstaussäern.

Verblühte Pflanzenteile regelmäßig zurückschneiden, denn jeder Samenansatz geht auf Kosten der Blüte.

Jetzt ist Pflanzzeit für einige Frühsommerblüher wie Iris, Pfingstrosen und Kaiserkronen.

Alte Irisbüsche die nach innen verkahlen, nehmen Sie am Besten im Juli auseinander. Die nach außen wachsenden Rhizome mit den frischen Blättern werden gruppenweise neu eingepflanzt. Dabei schneidet man die schwertförmigen Blätter zurück. Offene Stellen an den fleischigen Wurzeln reiben Sie mit Holzkohlenstaub ein um Pilzinfektionen zu verhindern. Übrigens: Auch die Staudenzüchter verschicken ihre Iris- und Pfingstrosenpflanzen im Hochsommer.

Schneiden Sie die verblühten Rosen zurück, falls Sie es nicht schon getan haben. Die Rose freut sich nun über eine extra Düngergabe.

Tipp: Zucchini beginnen jetzt mit der Ausbildung von Früchten, die bereits im Jungstadium geerntet werden sollten. Das fördert nicht nur den Neuansatz von Früchten, sondern diese sind zarter, schmecken besser und lassen sich vielseitiger in der Küche verwenden. Die Kürbisgewächse bilden schnell sehr große Früchte, die dann kaum noch verbraucht werden können.
 
Pflegeprogramm für Freilandgurken Im Juli beginnt die Ernte bei Freilandgurken. Gurken sind starke Zehrer, daher gehören Gießen und Düngen zu den wichtigsten Juliarbeiten. Wegen der großen Blattmasse sind Dünger mit erhöhtem Stickstoffanteil vorteilhaft. Gurken sind chlorempfi ndlich. Deshalb sollten nur chloridarme Dünger (z. B. Beerendünger) angewendet werden. Beim Bodenlockern durch Hacken ist Vorsicht geboten, weil Gurken dicht unter der Erdoberfl äche wurzeln. Sind die Gurkenbeete sorgfältig gemulcht, entfällt das Hacken. Je früher die Gurkenfrüchte geerntet werden, umso schneller entwickeln sich die nachfolgenden. Die Früchte sollten nicht zu lange an der Pfl anze verbleiben, da sonst ein Teil der Folgefrüchte im Jugendstadium abgestoßen wird und die Ernte weniger üppig ausfällt

• Die freudvolle Erntezeit für den Gemüsegärtner geht in die nächste Phase: Nach den Frühgemüsen können Sie nach und nach auch die im Mai gepflanzten Gemüsesorten ernten.

• Die Frühkartoffeln purzeln nun aus der Erde um mitsamt ihrer feinen Schale gekocht und verzehrt zu werden. Ernten Sie nur für den Direktverbrauch! Frühkartoffeln sind leider nicht lange haltbar.

• Nach den Frühkartoffeln befindet sich der Boden in einem vorzüglichen Garezustand, gerade richtig für Erdbeeren als Folgekultur.

• Bei Salaten kann man jetzt aus dem Vollen pflücken und schneiden: Kopfsalat, Eissalat, Römischer Salat, Pflücksalat und alle zu einem Salat passenden Kräuter stehen zum Ernten bereit.

• Jetzt gibt es auch: Buschbohnen, Frühmöhren, Rettiche, Frühlingszwiebeln, Schalotten, Perlzwiebelchen, Gurken, Zucchini, Paprika und Neuseeländer Spinat. Mangold kann weiterhin geerntet werden. Gegen Ende des Monats erröten endlich die ersten Tomaten.

• Wurzelgemüse sollten Sie regelmäßig ausdünnen: Einfach die dicksten Wurzeln ernten.

In der ersten Juliwoche wird es Zeit für die letzte Aussaat von Buschbohnen.Möhren, Fenchel, Schnittsalat, Zuckerhutsalat, Winterrettich, Radieschen, Spinat und Rote Bete für die Herbsternte sollten nun auch gesät werden.Ab Mitte Juli beginnt die Aussaat von Chinakohl und Pak Choi.Säen Sie gegen Ende des Monats Frühlingszwiebeln.Pflanzen können Sie Eissalat, Römischen Bindesalat, Endivien, späte Kohlrabi, Grünkohl und Frühsorten von Wirsing und Blumenkohl.Starkzehrer benötigen eine flüssige Kopfdüngung mit Brennnessel-Jauche. Zu den Starkzehrern gehören Tomaten, Kürbisse, Melonen, Gurken, Sellerie, alle Kohlarten, Gemüsepaprika aber auch Spargel und Rhabarber.

Tomaten müssen regelmäßig entgeizt werden.Häufeln Sie nun den Lauch an, damit er schöne weiße Schäfte entwickelt.Gurken sollten Sie bei Hitze regelmässig gießen. Zu trockener Boden verursacht Wachstumsstörungen und bittere Früchte!Wässern gehört zu den wichtigsten Pflegearbeiten im Sommer. Gießen Sie alle Pflanzen im Wurzelbereich. Es ist wirkungsvoller, das Erdreich ein- bis zweimal wöchentlich gründlich zu wässern, anstatt häufig nur wenige Tropfen zu verteilen. Der Sprenger darf nur frühmorgens eingeschaltet werden. Ein nasser Garten lockt am Abend Schnecken an.Mit Mulchdecken aus Gras oder kleingeschnittenen Pflanzenresten können Sie sich das Gießkannenschleppen sehr erleichtern. Wo die Schneckenplage groß ist, dürfen Sie nur sehr dünn mulchen.

 

 
Pflanzzeit für Erdbeeren Erdbeerpflanzen sollten nur zwei, im Höchstfall drei Jahre im Beet stehen und dann sofort nach der Beerenernte gerodet werden. Auf älteren Pfl anzungen geht der Ertrag auch bei bester Pfl ege so stark zurück, dass die Betreuung nicht mehr lohnt. Bekanntlich erzielt man im zweiten Jahr nach der Neupfl anzung die höchsten Erträge. Für die Neupfl anzung sollten nur Jungpfl anzen vom Fachgärtner bezogen werden. Man  erspart sich mit gesunden, kräftigen Jungpfl anzen nicht nur eine Menge Ärger, sondern kann auch verschiedene Sorten ausprobieren, um so die am besten geeignete für den Garten und den eigenen Geschmack zu fi nden. 
 
Pflanzzeit für Iris Für Bartiris, auch Schwertlilien genannt, ist die zweite Julihälfte der beste Zeitpunkt zum Teilen und Pfl anzen. Alte Pfl anzen mit verzweigten Rhizomen werden vorsichtig mit der Grabegabel ausgehoben und die anhaftende Erde abgeschüttelt. Danach wird der Wurzelstock geteilt. An den Teilstücken werden die Laubblätter etwa um ein Drittel gekürzt, die Wurzeln auf etwa eine Handbreit. Gepfl anzt wird so, dass die obere Hälfte des Rhizoms sichtbar bleibt. Kräftiges Angießen und – vor allem bei trockener Witterung – regelmäßiges Wässern nicht vergessen!
 
Rückschnitt bei Kletterrosen Bei einmal blühenden Kletterosen sollten die abgeblühten Triebe stark zurückgeschnitten werden. Dadurch wird Platz für die Jungtriebe gemacht, die im kommenden Jahr die Blüten hervorbringen. Sie werden nach dem Rückschnitt am Spalier verteilt und so befestigt, dass ein harmonischer, geschlossener Eindruck entsteht. Rosen sollten im Juli letztmalig gedüngt werden, damit das Holz bis zum Herbst gut ausreifen kann. Unausgereifte Rosentriebe fallen dem Frost sehr leicht zum Opfer, starkes Zurückfrieren ist dann selbst in milden Lagen nicht zu vermeiden. 

Pflegeprogramm für Freilandgurken

Im Juli beginnt die Ernte bei Freilandgurken. Gurken sind starke Zehrer, daher gehören Gießen
und Düngen zu den wichtigsten Juliarbeiten. Wegen der großen Blattmasse sind Dünger mit
erhöhtem Stickstoffanteil vorteilhaft. Gurken sind chlorempfi ndlich. Deshalb sollten nur chloridarme
Dünger (z. B. Beerendünger) angewendet werden. Beim Bodenlockern durch Hacken
ist Vorsicht geboten, weil Gurken dicht unter der Erdoberfl äche wurzeln. Sind die Gurkenbeete
sorgfältig gemulcht, entfällt das Hacken. Je früher die Gurkenfrüchte geerntet werden, umso
schneller entwickeln sich die nachfolgenden. Die Früchte sollten nicht zu lange an der Pfl anze
verbleiben, da sonst ein Teil der Folgefrüchte im Jugendstadium abgestoßen wird und die
Ernte weniger üppig ausfällt.
 
Pflanzzeit für Erdbeeren
Erdbeerpfl anzen sollten nur zwei, im Höchstfall drei Jahre im Beet stehen und dann sofort
nach der Beerenernte gerodet werden. Auf älteren Pfl anzungen geht der Ertrag auch bei
bester Pfl ege so stark zurück, dass die Betreuung nicht mehr lohnt. Bekanntlich erzielt man
im zweiten Jahr nach der Neupfl anzung die höchsten Erträge. Für die Neupfl anzung sollten
nur Jungpfl anzen vom Fachgärtner bezogen werden. Man erspart sich mit gesunden,
kräftigen Jungpfl anzen nicht nur eine Menge Ärger, sondern kann auch verschiedene Sorten
ausprobieren, um so die am besten geeignete für den Garten und den eigenen Geschmack
zu finden.
 
Pflanzzeit für Iris
Für Bartiris, auch Schwertlilien genannt, ist die zweite Julihälfte der beste Zeitpunkt zum
Teilen und Pfl anzen. Alte Pfl anzen mit verzweigten Rhizomen werden vorsichtig mit der Grabegabel
ausgehoben und die anhaftende Erde abgeschüttelt. Danach wird der Wurzelstock
geteilt. An den Teilstücken werden die Laubblätter etwa um ein Drittel gekürzt, die Wurzeln
auf etwa eine Handbreit. Gepfl anzt wird so, dass die obere Hälfte des Rhizoms sichtbar
bleibt. Kräftiges Angießen und – vor allem bei trockener Witterung – regelmäßiges Wässern
nicht vergessen!
 

Rückschnitt bei Kletterrosen

Bei einmal blühenden Kletterosen sollten die abgeblühten Triebe stark zurückgeschnitten
werden. Dadurch wird Platz für die Jungtriebe gemacht, die im kommenden Jahr die Blüten
hervorbringen. Sie werden nach dem Rückschnitt am Spalier verteilt und so befestigt, dass
ein harmonischer, geschlossener Eindruck entsteht. Rosen sollten im Juli letztmalig gedüngt
werden, damit das Holz bis zum Herbst gut ausreifen kann. Unausgereifte Rosentriebe fallen
dem Frost sehr leicht zum Opfer, starkes Zurückfrieren ist dann selbst in milden Lagen
nicht zu vermeiden.
 
Zucchini beginnen jetzt mit der Ausbildung von Früchten, die bereits im Jungstadium geerntet werden sollten.
Das fördert nicht nur den Neuansatz von Früchten, sondern diese sind zarter, schmecken besser und lassen sich
vielseitiger in der Küche verwenden. Die Kürbisgewächse bilden schnell sehr große Früchte, die dann kaum noch
verbraucht werden können.

 

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