März

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Vorgezogene Pflanzen sollten langsam an den Umzug in raue Garten leben vorbereitet werden.
 Abhärten bedeutet nichts anderes, als die im Haus aufgezogenen, verweichlichten Pflänzchen auf 
 die raue Wirklichkeit im Garten vorzubereiten. Zu den Unbilden der Witterung gehören:
 ■ hohe Lichtintensität
 ■ niedrige Temperaturen
 ■ starke Temperaturschwankungen
 ■ Wind
 Im Mai sind die Nächte manchmal noch sehr frisch. Junge, wachsende Pflanzen vertragen deutlich 
 weniger Kälte als voll entwickelte.
 Gewöhnt man sie langsam an die Bedingungen im Freien, aktivieren sie ihren Stoffwechsel und 
 schützen sich:
 ■ Sie verstärken ihre Außenhaut.
 ■ Sie lagern Schutzstoffe wie Zucker oder Biophenole ein.
 ■ Sie senken den Wassergehalt in den Zellen. Deshalb schmecken im Freien gewachsene Gemüse 
 und Salate kräftiger als Gewächshaus-Pflanzen.
 Abhärten: Stellen Sie die halbwüchsigen Setzlinge 1 bis 2 Wochen vor dem Auspflanzen an einen 
 frostfreien, halbschattigen Ort ins Freie (Pergola, Dachvorsprung, Mauer). In kalten Nächten 
 werden sie abgedeckt oder wieder hereingeholt.
 Beim Abhärten wachsen die Setzlinge langsamer als im Haus, vertragen aber den Umzug ins Beet, 
 ohne schlapp zu machen. Abgehärtet sind sie kompakter und standfester

Zum Verwildern geeignet: 
die Schlüsselblume ist als heimische Wald- und Wiesenpflanze Pflanze bestens bekannt.
 Wildpflanzen stehen allerdings unter Naturschutz und dürfen nicht gepflückt werden , weiß Gärtner Peters. 
 Doch über Staudengärtnereien sind schöne Exemplare aus gärtnerischer Produktion erhältlich.
 Feiner Duft
 Die Schlüsselblume wird ca. 20 cm hoch und bildet kleine dottergelbe Blütenbüschel. Die Einzelblüten 
 haben orangene Flecken im Schlund und duften fein nach Aprikosen. Sie sind ideal, wenn man im Garten 
 eine wiesenähnliche Ecke anlegen möchte.
 Um möglichst viel Freude an einer Anpflanzung im Rasen zu haben, sollte man im Frühjahr den ersten und 
 zweiten Rasenschnitt ausfallen lassen, damit die Pflanzen ungestört einziehen und Kräfte tanken können. 
 Schlüsselblumen brauchen einen humusreichen, frischen Standort, der im Sommer nicht zu heiß und zu 
 trocken sein sollte.
 Im Beet lassen sich Schlüsselblumen besonders gut mit höheren Pflanzen kombinieren, die später 
 austreiben und dann das Laub der einziehenden Schlüsselblumen verdecken , rät Peters. Hier eignen sich 
 Funkien (Hosta) oder Storchschnabel (Geranium) bestens. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Pflanzpartner nicht zu sehr wuchern. Toll wirken die 
 Schlüsselblumen auch mit wilden Hornveilchen (Viola cornuta) oder Lungenkräuter (Pulmonaria), die das 
 gelb mit ihren blauen Blütenfarben ergänzen. Wenn ihr der Standort zusagt, breitet sich die Schlüsselblume 
 durch Sämlinge aus.
 
Beeren pflegen
Strauchbeerenobst sowie Erdbeeren sind Flachwurzler, das heißt die meisten Wurzeln befinden sich in 20 bis 30 cm Bodentiefe. Hacken bzw. Grubbern statt Graben lautet daher die Devise. Das meiste Beerenobst gehört ursprünglich zum Unterholz von Waldgebieten mit dicken Mullschichten auf dem Boden. Daher kommt dem Mulchen im Garten, also der Abdeckung mit organischem Material, bei Beerenobst große Bedeutung zu. Geeignet sind alle verrotteten oder angerotteten Materialien wie Laub, Stroh, Mäh- und Schnittgut, Rinden- oder Gartenkompost. Achtung: Kompost ist ein hochpotenter Dünger. Zusätzliches Ausbringen von mineralischen oder organischen Düngern erübrigt sich in der Regel. Regelmäßige Bodenproben verschaffen Gewissheit. Kübelpflanzen aufwecken
Überwinterte Kübelpflanzen beenden im März ihre kühle Ruhephase, in der sie nur wenig Wasser und gar keine Nährstoffe erhalten haben. Jetzt regt sich neues Wachstum, und es wird wieder mehr gegossen. Zuvor sollte die oberste Erdschicht gelockert oder durch neue Topferde ersetzt werden. Ab Ende März erhalten Kübelpflanzen Flüssigdünger. Muss umgepflanzt werden, ist jetzt die beste Zeit. Mit dem einsetzenden Wachstum sollten die Pflanzen gründlich durchgeputzt werden. Alte oder vertrocknete Blätter, Stängel oder Wedel werden entfernt, großblättrige Arten von Staub befreit. Bei dieser Gelegenheit kann gleich auf Schädlingsbefall, wie Woll-, Schild-, Schmierläuse oder Spinnmilben kontrolliert werden. m März sollten alle Mulchschichten im Gemüse- und Ziergarten, die als Winterschutz dienten, entfernt werden. So kann sich der Boden schneller erwärmen. Organisches Material, das verwendet wurde, kommt auf den Komposthaufen. Beim Abräumen des Mulchs und bei jeder Bodenpflegemaßnahme sollte auf Nacktschneckeneier geachtet werden. Wer die kleinen weißen „Kugeln“ jetzt entfernt, erspart sich später Ärger über die große Zahl der unliebsamen Gartengäste. Rosen pflanzen
Wer in diesem Jahr neue Rosen pflanzen möchte, sollte bereits im März mit den Vorbereitungen beginnen. Günstig ist eine zwei Spaten tiefe Lockerung des Bodens am zukünftigen Standort. Da Rosen viele Jahre stehen bleiben, sollte der Boden am besten mit reichlich Humus aus organischem Material wie verrottetem Stalldung oder Grobkompost verbessert werden. Der Kompost gehört nur in die oberen Bodenschichten. Zu tief in den Boden gelangt, würde er wegen Sauerstoffmangels faulen. In milden Lagen können Rosen bereits im März gepflanzt werden. Sonst wartet man bis April. Möhren säen
In den März fällt die Hauptaussaatzeit für frühe und mittelfrühe Möhrensorten. Der Reihenabstand sollte 20 cm betragen. Möhrensamen sind relativ klein – ein Gramm enthalten 800 bis 900 Samenkörner. Aus diesem Grund werden Möhren meist zu dicht gesät. Je Quadratmeter sollten nur etwas 0,5 Gramm zur Aussaat kommen. Dazu kann Möhrensamen mit der doppelten Menge trockenen, feinen Sands gemischt werden – die Aussaatdichte verringert sich. Bis zum Auflaufen der Möhren vergehen manchmal bis zu vier Wochen, sodass Markiersaat anzuraten ist. Dazu eignen sich Radieschen sehr gut. Vor dem Schließen der Saatrillen wird alle 8 bis 10 cm ein Korn ausgelegt. Radieschen keimen schon nach wenigen Tagen und lassen die Reihen erkennen, so dass rechtzeitig gehackt oder gemulcht werden kann. Kapuzinerkresse säen
Kapuzinerkresse ist eine Gewürzpflanze, die vielseitig verwendet werden kann und darum mehr Beachtung verdient. Meist wird sie nur als Zierpflanze angebaut. Dabei liefert sie nebenher genügend Gewürz für den Haushalt. Zum Würzen eignen sich nicht nur die Blätter und Blüten, sondern auch die grünen Knospen und die noch grünen Früchte. Nährstoffreicher, mit viel Humus versehener Gartenboden sagt der Kapuzinerkresse am meisten zu. Da sie sehr frostempfindlich ist, wird sie erst nach Mitte Mai ins Freiland gepflanzt. Um bis dahin kräftige Pflanzen zu haben, sät man Anfang bis Mitte April je 3 Samen in kleine Töpfe, die mit sandiger Komposterde gefüllt sind und auf einer hellen Fensterbank platziert werden. Lässt die Blühkraft von typischen frühblühenden Ziergehölzen wie Forsythien nach, können alte Triebe direkt nach der Blütezeit im April bodennah zurück geschnitten und zu lange Triebe gekürzt werden. An den sich im Laufe des Jahres neu wachsenden Trieben entwickeln sich die Blütenansätze für das folgende Frühjahr. Gladiolenknollen setzen
Gladiolenknollen werden Ende April gelegt. Sie müssen gesund sein. Beim Kauf von Gladiolenknollen sollte auch unter dem Hüllblatt nachgesehen werden, denn verfärbte oder eingesunkene Stellen zeigen Krankheiten an. Kranke Knollen verseuchen den Gartenboden.
Werden Gladiolenknollen mehrere Jahre an gleicher Stelle gepflanzt, verlieren sie ihre Widerstandskraft. Deshalb benötigen Gladiolen jedes Jahr einen anderen Standort. Die Knollen kommen etwa 10 cm tief in den Boden. Das ist zwar eine große Tiefe und verzögert den oberirdischen Austrieb, ist aber eine einfache Maßnahme gegen das Umfallen und ersetzt das unattraktive Stäben der Pflanzen. Blumenkohl pflanzen
Blumenkohl ist ein sehr anspruchsvolles Gemüse, das nur auf bestem Boden mit gutem Erfolg
angebaut werden kann. Günstig ist ein tiefgründiger, sandiger Lehm oder lehmiger Sand mit hohem Humusanteil. Das für die Pflanzung vorgesehene Beet sollte im Herbst mit Kompost versorgt worden sein. Wer sich jetzt im Fachhandel kräftige Jungpflanzen mit Ballen besorgt, kann bereits im Juni die ersten Blumen ernten. Es muss sich bei den Jungpflanzen unbedingt um Frühsorten handeln! Gepflanzt wird im Abstand von 50 x 50 cm. Sind die Pflanzen gut abgehärtet, vertragen sie auch geringen Frost. Sicherheitshalber sollten jedoch Frostschutzhauben bereit stehen, oder man verwendet Vlies. Um Blumenkohl über einen längeren Zeitraum ernten zu können, sind Folgepflanzungen in 3-wöchigem Abstand bis Mitte Juli empfehlenswert.
Obstgehölze düngen
Wer im Obstgarten noch keine organischen Dünger ausgebracht hat, kann dies jetzt nachholen.
Obstgehölze sind Humuszehrer, eine gründliche Humusversorgung garantiert reiche Erträge in hoher Qualität. Kompost und andere organische Dünger verbessern den physikalischen Zustand des Bodens, führen regelmäßig Nährstoffe zu und begünstigen durch Aktivierung des Bodenlebens die Wirkung mineralischer Dünger. Auch eine Mineraldüngung der Obstgehölze ist jetzt noch möglich. Bei älteren Gehölzen befinden sich die aktiven Faserwurzeln im Bereich der Kronentraufe, das bedeutet am Rand des Blätterdachs. Nährstoffgaben im Stammbereich sind daher wenig sinnvoll. Kompost wird oberflächlich eingeharkt Nährstoffe und pH-Wert des Bodens prüfen
Für eine erfolgreiche Gartensaison jetzt den Boden sorgfältig vorbereiten und den pH-Wert gründlich überprüfen. Entnehmen Sie dazu an einigen Stellen im Garten Erdproben und verwenden sie zur Prüfung ein Indikatorpapier. Die Farbskala zeigt Ihnen den vorhandenen pH-Wert an: Für Gemüse ist ein pH-Wert von 6 bis 7,5 optimal. Ist der Boden zu sauer, sollte er mit kohlensaurem Kalk verbessert werden. Die Pflanzen können so Nährstoffe leichter aufnehmen
Stauden teilen und pflanzen Ist der Boden frostfrei, können im März Stauden gepflanzt werden. Die Teilung von Stauden erfolgt nur bei Pflanzen, die nicht im Frühjahr blühen. Frühjahrsblüher erst nach der Blüte oder im Herbst teilen. Die Zeit zum Umsetzen immergrüner und empfindlicher Pflanzen kommt erst im April. Gemüse Direktaussaat, Pflanzarbeiten und Jungpflanzenanzucht Gemüsebeete können bearbeitet werden, sobald der Boden etwas abgetrocknet ist und  nicht mehr schmiert. Im März werden im Garten Rote Rübe, Petersilie, Möhren, Spinat, Chicorée und Zwiebeln ausgesät. Frühkohl, Kopfsalat, Topinambur, Steckzwiebeln, Dicke Bohne sowie Spargel und Rhabarber kann man ins Freie pflanzen. Ab Mitte März werden außerdem Frühkartoffeln vorgekeimt: Dazu werden die Pflanzkartoffeln nebeneinander in Steigen, Eierkartons oder Ähnlichem gelegt und bei 12 bis 15 °C etwa 4 Wochen lang hell vorgekeimt. Ab der zweiten Aprilwoche können sie gepflanzt werden. Bis Mitte Mai wird das Beet mit Folie oder Vlies abgedeckt und vor Frostnächten noch zusätzlich mit einem zweiten Vlies geschützt. Sobald die Pflanzen etwa 15 cm hoch sind, wirdangehäufelt.

Wer Kartoffeln vorkeimt, verfrüht die nicht nur die Ernte um etwa 14 Tage, sondern steigert auch den Ertrag. Zur Verfrühung werden die Kartoffeln Anfang März einschichtig so in flache Kisten gelegt, dass der Teil mit den meisten Augen nach oben zeigt. Entscheidend ist genügend Licht, damit sich kurze, kräftige Keime entwickeln.

Batavia-Salat pflanzen
Als Eichblatt- und Bataviasalat werden interessante Varietäten des Pflücksalats bezeichnet. Wie der Name verrät, besitzt Eichblatt eichenblattförmige Blätter, die je nach Sorte rotbraun oder gelbgrün gefärbt sind. Blattbatavia, auch als ‚Lollo rossa’ oder ‚Lollo bianca’ bekannt, bilden dagegen kompakte, halbkugelige Pflanzen mit stark gekrausten Laubblättern. Auch davon gibt es rotbraune oder grüne Sorten. Wer bereits im Mai eigenen Salat ernten möchte, muss unter Glas oder Folie Jungpflanzen vorziehen oder diese beim Gärtner kaufen. Ab Mitte März können die Setzlinge im Schutz eines Folientunnels oder unter Vlies ausgepflanzt werden. Bei sonnigem Wetter darf das Lüften nicht vergessen werden. Leichte Minustemperaturen überstehen Salatpflanzen problemlos. Achtung: Salat ist eine beliebte Beute von Nacktschnecken. Hier sollte Vorsorge getroffen werden.

Speisezwiebeln stecken
Wer rechtzeitig große Zwiebeln ernten möchte, muss die Pflanzzwiebeln bereits im März stecken. Entscheidend für den Anbauerfolg ist die Größe der Zwiebeln, sie sollten nur Haselnussgröße haben. Je größer die Steckzwiebel, umso eher besteht die Gefahr, dass die Pflanzen schießen (vorzeitig blühen) und keine Zwiebel ausbilden. ie Zwiebeln werden nur einen Zentimeter tief gesteckt, so dass der Zwiebelhals noch zu sehen ist. Für zehn Quadratmeter Beetfläche benötigt man etwa 0,5 bis 0,7 kg Pflanzgut. Zwiebeln stellen hohe Ansprüche an das Erdreich. Sie gedeihen am besten auf sandigen Böden mit hohem Humusgehalt, die im Frühjahr beizeiten abtrocknen. Zwiebeln mögen keinen frischen Stalldung, ebenso wenig umgegrabene Beete. Grubbern und sorgfältiges Harken bzw. Rechen reichen völlig aus.

Erdbeeren ausputzen
Im März werden die Erdbeerbeete auf die Saison vorbereitet: Ausputzen, Lockern und Düngen sind angesagt. Alle vertrockneten, verfaulten oder verfärbten Laubblätter werden entfernt und vernichtet, weil an ihnen oft Krankheitserreger überwintert haben, besonders Botrytis, der Erreger der Grauschimmelfäule. Liegt noch Mulch auf den Beeten, wird dieser vorsichtig und oberflächlich in den Boden eingearbeitet. Dabei kann gleich gedüngt werden. Je Quadratmeter Erdbeerbeet werden drei bis fünf Liter Kompost und danach ein geeignetes Mulchmaterial, etwa Stroh oder Laub, aufgebracht. Wird Rohkompost als Mulchmaterial verwendet, kann der Dünger eingespart werden. Dann sollte aber während der Fruchtbildung eine zusätzliche geeignete Deckschicht auf die Beete ausgebracht werden, um die Früchte vor Nässe und Verschmutzung zu schützen.

Stauden pflanzen und teilen
Ende März kann mit dem Pflanzen von spätblühenden Stauden begonnen werden. Dazu gehören Glatt- und Raublattastern, Herbstanemone, Fetthenne oder Herbsteisenhut. Auch alte Pflanzen werden jetzt geteilt und umgepflanzt. Das Teilen fördert das Wachstum und garantiert eine reiche Blüte. Im Frühjahr blühende Stauden wie Gemswurz, Frühlingsplatterbse oder Leberblümchen werden erst im Spätfrühling geteilt, sonst ist ihre Blüte gefährdet. Beim Teilen geht man beherzt vor, oft hilft ein Stich mit dem Spaten. Jedes Teilstück sollte einen gesunden mehrtriebigen Kopf haben. Die Rhizome und Wurzeln der Stauden werden sorgfältig von Wurzelunkräutern wie Quecke und Winde befreit. Da auch Stauden unter Bodenmüdigkeit leiden, ist ein neuer Platz für gesundes Wachstum sehr wichtig. 

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